Fütterung
Ernährung
Insektenkost mit der richtigen Ergänzung
Stachelschwanzgeckos sind Insektenfresser und dabei erfreulich gierige Jäger. Wichtig ist nicht nur was, sondern auch wie gefüttert wird – vor allem die richtige Nahrungsergänzung entscheidet über die Gesundheit.
Geeignete Futtertiere
- Heimchen und Grillen als Basisfutter.
- Kleine Heuschrecken als Abwechslung.
- Wachsmotten und deren Larven – gehaltvoll, daher nur als gelegentlicher Leckerbissen.
- Weitere Insekten wie kleine Schaben können den Speiseplan bereichern.
Die Futtertiere sollten nicht größer als der Abstand zwischen den Augen des Geckos sein. Wichtig ist außerdem, die Futtertiere selbst gut zu ernähren („gut-loading“), bevor sie verfüttert werden.
Fütterungsrhythmus
Adulte Tiere werden je nach Kondition etwa zwei- bis dreimal pro Woche gefüttert. Jungtiere und tragende Weibchen fressen häufiger und dürfen häufiger, aber maßvoll versorgt werden. Gefüttert wird am besten am Abend, wenn die Geckos aktiv werden.
Nahrungsergänzung
Damit es nicht zu Mangelerscheinungen kommt, werden die Futtertiere vor dem Verfüttern bestäubt:
- Kalzium (ggf. mit Vitamin D3) an den meisten Fütterungen.
- Multivitamin-Präparat in größeren Abständen (z. B. einmal pro Woche), nicht überdosieren.
- Zusätzlich eine Sepiaschale oder Kalzium zur freien Aufnahme im Terrarium – besonders wichtig für legende Weibchen.
Balance ist wichtig: Sowohl ein Mangel als auch eine Überdosierung (v. a. fettlöslicher Vitamine) kann schaden. Genaue Dosierung nach Präparat und aktueller Fachempfehlung wählen.
Wasser & Flüssigkeit
Neben einer Wasserschale ist das abendliche Übersprühen wichtig: Die Geckos lecken Tautropfen von Ästen, Blättern und Scheiben. In der Natur nehmen Stachelschwanzgeckos gelegentlich auch süße Pflanzensäfte oder Pollen auf – im Terrarium spielt das aber keine notwendige Rolle.